Jugendzentrum KARO Wesel - Hier trifft man sich!
Übergang Schule & Beruf
Das Team des Jugendzentrums legt großen Wert auf gute Kontakte zu den Weseler Schulen. Aufgrund der räumlichen Nähe gibt es die meisten Gemeinsamkeiten mit der GhS Martini, da die größte Anzahl der KARO-Besucher/innen hier zur Schule geht. Ein anderer Teil des Klientels besucht die Realschule Mitte. Das Projekt Übergang, Schule/Beruf wird im Jahr 2003 bereits zum fünften Mal gemeinsam mit der GhS Martini durchgeführt. Hieran beteiligen sich im Zeitraum von November bis Dezember über fünf Wochen lang die Schüler/innen und Klassenlehrer/innen der neunten Jahrgangsstufe. Die vier Schulklassen wurden in dieser Zeit einmal in der Woche im Rahmen eines Projektunterrichtes innerhalb einer Schuldoppelstunde im Jugendzentrum umfassend über das Thema informiert. Neben dem KARO und der Hauptschule waren im Rahmen einer vernetzten Kooperation weitere Institutionen an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt. Dazu gehörten bzw. gehören das Arbeitsamt Wesel, die Drogenberatungsstelle und die Arbeiterwohlfahrt durch die Maßnahmen Go 4 Job und die Ausbildungsaktion Wesel (Job Check) . Der Projektablauf im Jahr 2003 ist wie im folgenden Abschnitt geschildert abgelaufen. In den ersten drei Projektwochen haben sich Weseler Firmen und Betriebe den Schüler/innen vorgestellt. Dazu gehörten Kfz Zacharias, Rühl Haustechnik, Malerbetrieb Henstra, Schreinerei Biesemann, Krankenpflegeschule Niederrhein, RWE, Reifen Tehompe ,der Internatinale Bund mit den Überbetrieblichen Ausbildungen des Friseurs, Gartenlandschaftsbau und des Malers sowie der Beruf der Erzieher/in. Insgesamt waren hier 12 Berufsrichtungen vertreten. Nach der Einführung in die bestehenden Möglichkeiten und Voraussetzungen der verschiedenen Berufe, bot sich für die Jugendlichen die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Auch Auszubildende standen den Schüler/innen Rede und Antwort. Neben den gezielten Informationen gab es hier als besonders positiven Effekt die konkrete Vermittlung von Praktika-Stellen. In der vierten Projektwoche wurden mit Hilfe der Arbeiterwohlfart ein Bewerbungstraining durchgeführt. Die darauffolgende Woche war geprägt durch eine Drogenberatung. Hier konnten die Mitarbeiter/innen der Drogenberatungsstelle und des KARO intensiv vor den Gefahren des Drogenkonsums warnen. Darüber hinaus konnte der Zusammenhang von Drogenkonsum und schlechten Leistungen in der Schule, sowie im späteren Arbeitsleben deutlich gemacht werden. Parallel dazu wurden während dieser fünf Wochen Einzelberatungen durch das Arbeitsamt im KARO durchgeführt. Alle Partner wollten mit diesem Projekt eine Sensibilisierung der Schüler/innen zum Thema “Übergang Schule / Beruf“ erreichen, denn sie müssen sich bereits mit dem Zeugnis der neunten Jahrgangsstufe bewerben. Das Projekt sollte helfen, ihnen dazu das nötige Handwerkszeug zu verschaffen, sowie einen realistischen Berufswunsch zu entwickeln, der ihren Neigungen entspricht.
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