Jugendzentrum KARO Wesel - Hier trifft man sich!
Kooperationsprojekt zwischen dem Jugendzentrum KARO und der Realschule Wesel Mitte
Bei unserem sogenannten Realschulprojekt oder auch kulturpädagogischen Anti-Gewalt-Projekt geht es uns darum, die Schüler für das Thema Gewalt zu sensibilisieren. Wir wollen allerdings nicht in die Klassen gehen und den Zeigefinger heben, sondern vielmehr erreichen, daß sich die Schüler freiwillig und mit viel Spaß mit dem Thema auseinander setzen. Für uns war klar, dass vor allem Eigeninitative dazu führt, sich sinnvoll mit dem Thema auseinander zu setzten. Wir sind davon ausgegangen das Schüler, die sich kreativ mit ihrer Freizeit auseinander setzen und hier Bestätigung erfahren, auch weniger gewaltbereit sind. Wenn die Schüler bei Sachen, die ihnen Spaß machen, in Gruppen arbeiten und da lernen Konflikte auszutragen, sind sie auch in anderen Lebenslagen in der Lage, Konflikte ohne Gewalt zu lösen.

Um sich einen besseren Eindruck machen zu könne, hier der theoretische Ablauf:

Die Schüler einer Jahrganstufe (in unserem Fall Schüler der 7. Klassen der Realschule), haben eine Woche lang täglich klassenübergreifenden Unterricht in Kleingruppen, mit maximal 12 Schülern. Diese Gruppen werden von eingekauften Referenten und Fachkräften geleitet. Im Vorfeld müssen sie sich für eine Arbeitsgruppe anmelden ( PC, Hip Hop, Graffiti, Videodance, Theater, Kunst, Manga, Selbstverteidigung). Am ersten Tag kommen auch wir nicht umhin ein wenig theoretisches Wissen vorweg zu schicken. So haben wir in der Woche vor dem Projekt einen Einführungstag angesetzt. Mit freundlicher Unterstützung der ARIC Duisburg war es aber gar nicht der erhobene Zeigefinger der hier zum Einsatz kam. Vielmehr haben wir uns durch Spiele in brenzlige Lagen hineinversetzt und so Strategien entwickeln können, die auch allterstauglich sind. In der eigentlichen Projektwoche wird dann in Arbeitsgruppen zum Thema Gewalt gearbeitet. Der letzte Tag dient der großen Präsentation, damit auch alle anderen sehen können, was man alles so geschafft hat.

Der Eindruck bei allen Beteiligten, die das Projekt organisieren und begleiten, sind fasziniert von der Bereitschaft der Schüler mitzuarbeiten. Auch wenn der Unterricht längst vorbei war, die Schüler blieben, wenn es noch etwas zu tun gab. Auch das Thema Gewalt war zu jeder Zeit in jeder Gruppe präsent.

Schaut Euch auch die Zeitung an, die die Kids im Rahmen dieses Projektes erstellt haben.
Außerdem haben wir noch eine Fotostrecke für Euch.
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